Installation einer wandmontierten 48-V-GSIKE-LiFePO4-Batterie mit einem Hybridwechselrichter: Laden mit 58.4V, CAN/RS485, bis zu 16 Akkus parallel
GSIKE 51.2V 100Ah LiFePO4-Wandbatterie für Privathaushalte (48-V-Klasse) · 16S1P · 5120Wh = 5.12kWh · Nennleistung 50A / 2560W · maximal 100A / 5120W für kurze Zeit · Betriebsspannung 43.2–58.4V · Ladespannung 58.4V · RS232 / RS485 (9600, dual) / CAN-BUS (500 kbps) · IP54 · 44 kg · 640×428×160 mm · rundes LCD · Netzschalter · bis zu 16 parallel = 81.92kWh · Preis 849.99 EUR
Kurz gesagt: Befestigen Sie die Stahlhalterung an einer tragfähigen Wand, hängen Sie den 44 kg schweren Akku zu zweit auf, stellen Sie am Hybridwechselrichter das Batterieprofil auf eine LiFePO4-Ladespannung von 58.4V und eine Abschaltspannung von 43.2V ein, schließen Sie das CAN- oder RS485-Kommunikationskabel an, erden Sie die Batteriebank und nehmen Sie sie anschließend über das runde LCD und den Netzschalter in Betrieb. Die Batterie ist ein Gleichstromspeicher der 48-V-Klasse – sie hat keine eigenen Netzsteckdosen; der Hybridwechselrichter ist ein separates Gerät, das den Strom regelt und umwandelt. Sie können bis zu sechzehn Akkus parallel schalten, niemals in Reihe, und müssen sie bei Temperaturen über 0°C laden, da es keine Selbstheizung gibt. Diese Anleitung führt Sie durch Halterung, Abstände, Kommunikationsprotokolle, Erdung, Parallelschaltung und Inbetriebnahme für eine sichere, vorschriftsgemäße Installation in Europa.
GSIKE FixWall 51.2V 100Ah: RS485/CAN, rundes LCD, WandhalterungDie sechs wichtigsten Installationshinweise
Wenn Sie diese Punkte richtig einstellen, läuft die Installation reibungslos; übersehen Sie einen davon, lässt sich der Akku entweder nicht laden oder kommuniziert nicht mit dem Wechselrichter.
1. Die Ladespannung beträgt 58.4V, nicht einfach irgendeine „48V“-Einstellung. Der Akku arbeitet in einem Spannungsbereich von 43.2–58.4V und muss auf 58.4V geladen werden. Wenn Ihr Hybridwechselrichter eine niedrigere Erhaltungsladespannung liefert, wird der Akku nie vollständig geladen; ein falsches, höheres Ladeprofil beschädigt die Zellen. Stellen Sie das LiFePO4-Profil für 16 Zellen mit einer Absorptionsspannung von 58.4V ein.
2. Die untere Abschaltgrenze liegt bei 43,2 V. Wenn der Wechselrichter erkennt, dass die Batteriespannung auf 43,2 V sinkt, sollte er wichtige Verbraucher abschalten — das ist die untere Betriebsgrenze des BMS. Stellen Sie die Abschaltgrenze des Wechselrichters nicht darunter ein, um noch mehr Energie herauszuholen.
3. Die Kommunikationseinstellungen müssen übereinstimmen: CAN 500 kbps, RS485 mit 9600 Baud, RS232 verfügbar. Wählen Sie ein Protokoll, das Ihr Wechselrichter unterstützt, und schließen Sie es korrekt an. Bei einer Parallelschaltung werden die dualen RS485-Ports genutzt, um die Geräte per Daisy-Chain zu verbinden, damit sie sich abstimmen können.
4. Das Gerät wiegt 44 kg und wird an der Wand montiert. Es benötigt eine stabile Wand, die mitgelieferte Stahlhalterung und zwei Personen zum Heben. Verwenden Sie Spreizdübel für Ziegel oder Beton; niemals nur für eine hohle Gipskartonwand.
5. Parallel anschließen, bis zu sechzehn Geräte, niemals in Reihe. Das Gerät gehört bereits zur 48-V-Klasse. Bei Parallelschaltung bleibt die Spannung bei 51,2 V und die Kapazität steigt; sechzehn parallel geschaltete Geräte erreichen 81,92 kWh. Eine Reihenschaltung für eine höhere Spannung wird nicht unterstützt.
6. Für den Innenbereich, IP54, und nicht unter 0°C laden. Dieses Gerät ist für Innenräume vorgesehen — etwa einen Hauswirtschaftsraum, eine Garage oder einen Heizungsraum — und bietet Schutzart IP54 gegen Staub und Spritzwasser. Es verfügt über keine Selbstheizung. Laden Sie es daher im Winter nicht in einem ungeheizten Raum mit Frosttemperaturen.
Schritt 1 — die Wandhalterung, Abstände und das Heben der 44 kg
Jedes Gerät ist 640 mm hoch, 428 mm breit und 160 mm tief und wiegt 44 kg. Die mitgelieferte Stahlhalterung (etwa 410 × 322 mm) wird mit vier Spreizdübeln und Wanddübeln an der Wand befestigt. Befestigen Sie sie an einer Ziegel-, Beton- oder ausreichend verstärkten Holzständerwand — nicht allein an Gipskartonplatten oder einer Hohlraumtrennwand. Wählen Sie die Montagehöhe so, dass das runde LCD-Display und die untere Anschlussabdeckung gut erreichbar sind, und lassen Sie rund um das Gerät genügend Platz für Belüftung und Verkabelung: Halten Sie die Seiten und die Oberseite frei und führen Sie die Strom- und Kommunikationskabel nach unten und von der Vorderseite weg.
| Installationsparameter | Wert / Richtwert |
|---|---|
| Gerätemaße (H × W × T) | 640 × 428 × 160 mm |
| Gewicht | 44 kg — von zwei Personen heben |
| Halterung | Stahl, ca. 410 × 322 mm, vier Spreizdübel |
| Wandtyp | Ziegel / Beton / Holzständerwand — keine unverstärkte Gipskartonplatte |
| Umgebung | Innenbereich, IP54, Betriebstemperatur −10 bis 50°C; Luftfeuchtigkeit <95 % RH |
| Freiraum | Seiten und Oberseite für Belüftung und Kabelwartung freihalten |
Heben Sie das hängende Gerät gemeinsam mit einer Hilfsperson auf die Halterung, hängen Sie die Montageschiene ein und vergewissern Sie sich, dass es sicher und stabil sitzt, bevor Sie es loslassen. Eine 44 kg schwere Wandbatterie, die sich löst, stellt ein ernstes Sicherheitsrisiko dar — ziehen Sie die Spreizdübel im Wanduntergrund fest, nicht nur in der Putzschicht, und prüfen Sie die Befestigungen nach der ersten Woche erneut.
Schritt 2 – Batterieprofil des Wechselrichters auf 58.4V einstellen
Der Hybridwechselrichter ist ein separates Gerät; die Batterie selbst enthält keinen Wechselrichter und gibt keine Netzspannung aus. Im Einstellungsmenü des Wechselrichters gibst du an, welche Batterie angeschlossen ist. Wähle die LiFePO4-Chemie (LFP) und das Profil für 16 Zellen / die 48-V-Klasse. Stelle anschließend genau die Werte für dieses Pack ein.
| Einstellung am Wechselrichter | Wert für dieses Pack |
|---|---|
| Batteriechemie | LiFePO4 / LFP (kein Blei-Säure-Akku) |
| Absorptions-/Ladespannung | 58.4V |
| Betriebsspannungsbereich | 43.2–58.4V |
| Untere Abschaltspannung / Trennspannung | 43.2V |
| Lade-/Entladestrombegrenzung | Auf den Nennwert von 50 A einstellen (100 A kurzzeitig maximal) |
| Entladetiefe | Empfohlen: 80 % (Nennwert für 6000 Ladezyklen) |
Ein Blei-Säure-Profil mit einer Erhaltungsladespannung unter 58.4V lädt das Pack nicht vollständig auf und lässt es dauerhaft teilgeladen. Umgekehrt überlädt ein Profil mit mehr als 58.4V die Zellen. Stelle immer das LiFePO4-Profil ein und prüfe vor dem Einschalten, ob die Absorptionsspannung 58.4V beträgt. Richte den Ladestrom des Wechselrichters nach dem Nennwert von 50 A aus; 100 A ist der kurzzeitige Höchstwert, nicht der Ladestrom für den Dauerbetrieb.
Schritt 3 – Kommunikationsprotokoll abstimmen: CAN, RS485 oder RS232
Zusätzlich zu den Stromkabeln kommuniziert die Batterie über eine Datenleitung mit dem Wechselrichter, damit dieser Ladezustand, Zellspannung und Temperatur auslesen und die Batterie zum Laden auffordern oder den Ladevorgang beenden kann. Das Pack verfügt über drei Anschlüsse; verwende denjenigen, den dein Hybridwechselrichter unterstützt.
| Anschluss | Einstellung | Verwendung |
|---|---|---|
| CAN-BUS | 500 kbps | Bei vielen 48-V-Hybridwechselrichtern üblich; an den CAN-Anschluss des Wechselrichters anschließen |
| RS485 | 9600 Baud | Weit verbreitet; zwei RS485-Anschlüsse ermöglichen die Daisy-Chain einer parallel geschalteten Batteriebank |
| RS232 | Seriell | Zur Überwachung und Einrichtung mit einem PC oder kompatiblen Gerät |
Bei einem einzelnen Pack verbindest du die Batterie über ein Kommunikationskabel mit dem passenden Anschluss des Wechselrichters und wählst im Wechselrichtermenü das entsprechende Batteriemodell aus. Bei einer Parallelschaltung verbindest du die Packs über die beiden RS485-Anschlüsse in einer Daisy-Chain, damit sie Daten austauschen und der Wechselrichter eine koordinierte Batteriebank erkennt. Wenn der Wechselrichter eine Liste mit Batteriemarken anzeigt, wähle diejenige aus, deren CAN-/RS485-Protokoll zu diesem Pack passt. Bei einem nicht übereinstimmenden Protokoll kann der Wechselrichter die Batterie nicht erkennen, obwohl die Stromkabel korrekt angeschlossen sind.
Schritt 4 – Leistungskabel, Absicherung und Erdung
Verbinde die positiven und negativen Gleichstromkabel von den unteren Anschlussbolzen mit dem Hybridwechselrichter. Verwende Ringkabelschuhe, die für die Anschlüsse ausgelegt sind, und ziehe sie gleichmäßig fest. Installiere eine Gleichstromsicherung oder einen Schutzschalter nahe dem Pluspol der Batteriebank – nur dieses Gerät, nicht das BMS allein, unterbricht bei einem Kurzschluss den Stromkreis. Bei einem einzelnen Pack mit Nennstrom von 50 A dimensioniere die Sicherung knapp über dem Nenn-Lade-/Entladestrom; bei einer Parallelschaltung sichere jeden Strang einzeln und zusätzlich die Hauptsammelschiene ab.
Erde die Installation gemäß den örtlichen Elektrovorschriften: Verbinde den Schutzleiter mit dem Erdungspunkt der Batterie und der Erdung des Wechselrichters. Verbinde außerdem die Metallteile der Wandmontage mit dem Schutzleiter, sofern dies für die Installation vorgeschrieben ist. Verlege die Kommunikationskabel getrennt von den dicken Stromkabeln, um Störungen zu vermeiden, und führe sie ordentlich in einem Kabelkanal oder Schutzrohr unter dem Gerät. Bei dieser Bank der 48-V-Klasse ist der Gleichstrom zwar moderat, doch Kurzschlüsse bei diesen Energiemengen erfordern weiterhin eine geeignete Absicherung – nimm die Bank niemals ohne installierten Gleichstrom-Schutzschalter in Betrieb.
Lass den Netzschalter der Batterie bis zum Schluss ausgeschaltet: Montiere die Halterung, verschraube das Gerät, verlege und verschraube die Gleichstromkabel, installiere die Sicherung und den Schutzschalter, verlege das Kommunikationskabel, schließe den Erdungsleiter an und schalte erst dann ein. Bei abgeschalteter Bank zu verkabeln ist deutlich sicherer, als Kabel an einem spannungsführenden 51,2-V-Bus anzuschrauben. Ziehe die Ringkabelschuh-Anschlüsse gleichmäßig mit dem im Handbuch angegebenen Drehmoment fest, achte darauf, dass keine Litzen lose bleiben, und verlege die Kabel so, dass nichts gegen das LCD oder die Anschlussabdeckung drückt.
Schritt 5 — Parallelschaltung von bis zu sechzehn Packs
Wenn du für mehr kWh weitere Packs hinzufügst, schalte sie parallel – Plus an Plus, Minus an Minus – am selben 51,2-V-Bus. Schalte sie nicht in Reihe; diese Batterie hat bereits 48 V, und eine Reihenschaltung mit höherer Spannung wird nicht unterstützt. Verwende identische Geräte, bringe sie vor dem Anschluss auf einen ähnlichen Ladezustand und verbinde ihre Datenanschlüsse mit der doppelten RS485-Daisy-Chain, damit sie sich als eine Bank abstimmen.
| Parallelbank | Spannung | Gespeicherte Energie | Installationshinweis |
|---|---|---|---|
| 1 Pack | 51,2 V | 5,12 kWh | Einzelnes Wandgerät, ein Kommunikationskabel |
| 2 Packs | 51,2 V | 10,24 kWh | Nebeneinander, parallel geschaltete Stromversorgung, RS485-Daisy-Chain |
| 4 Packs | 51,2 V | 20,48 kWh | Wandmontage, abgesicherte Stränge |
| 16 Packs | 51,2 V | 81,92 kWh | Maximale Parallelbank – von Installateuren geplant |
Achte darauf, dass die Kabel zwischen parallel geschalteten Packs gleich lang sind, damit sich der Strom gleichmäßig verteilt. Montiere jedes Pack auf einer eigenen Halterung an einer Wand, die dem Gesamtgewicht standhält. Eine Bank mit sechzehn Packs ist ein statisches und elektrisches Projekt für qualifizierte Installateure – kein Wochenendprojekt für Heimwerker.
Schritt 6 — Inbetriebnahme am LCD und Netzschalter
Sobald Halterung, Stromversorgung, Kommunikation und Erdung angeschlossen sind, nehmen Sie das System in Betrieb. Schalten Sie die Batterie am Netzschalter ein und lesen Sie das runde LCD ab: Es zeigt Ladezustand, Spannung und Stromstärke an. Prüfen Sie, ob das Paket im Ruhezustand etwa 51.2V anzeigt und der Wechselrichter nun den Ladezustand der Batterie über die Kommunikationsverbindung darstellt. Falls nicht, überprüfen Sie vor dem Fortfahren noch einmal das CAN-/RS485-Protokoll und die Baudrateneinstellung.
Führen Sie einen kurzen Lade- und Entladetest durch: Schalten Sie eine kleine Last ein, beobachten Sie Spannung und Stromstärke auf dem LCD und prüfen Sie, ob der Wechselrichter auf die Batterie reagiert. Vergewissern Sie sich, dass die Abschaltspannung von 43.2V und die Absorptionsspannung von 58.4V korrekt eingestellt sind, indem Sie die Batterie einmal ausgehend von einem mittleren Ladezustand laden. Prüfen Sie abschließend Befestigungen, Sicherungswerte und Abstände und notieren Sie das Installationsdatum – das Paket ist für eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt und für 6000 Zyklen bei 80 % Entladetiefe bemessen. Eine korrekt in Betrieb genommene Anlage läuft daher viele Jahre.
Temperatur und Aufstellort: IP54 für Innenräume, keine Selbstheizung
Das Paket ist nach IP54 für den Einsatz in Innenräumen wie Hauswirtschaftsraum, Garage oder Heizungsraum ausgelegt – es ist kein vollständig wetterfestes Außengerät und sollte weder Regen noch stehendem Wasser ausgesetzt werden. Es funktioniert bei −10°C bis 50°C und kann bei 0°C bis 35°C gelagert werden, darf aber nicht unter 0°C geladen werden und hat kein eingebautes Selbstheizelement. Installieren Sie es in einem kalten europäischen Winter in einem beheizten oder frostsicheren Raum. Kann der Raum einfrieren, bringen Sie die Batterie vor dem Laden auf eine Temperatur über dem Gefrierpunkt. Dies ist der häufigste vermeidbare Fehler – das Laden eines Lithium-Pakets in einer eiskalten, unbeheizten Garage – und zeigt, warum der Aufstellort genauso wichtig ist wie die Verkabelung.
Abschließendes Urteil – eine sichere und vorschriftsgemäße Installation
Montieren Sie den GSIKE FixWall an einer ordnungsgemäß befestigten Stahlhalterung, stellen Sie den Hybrid-Wechselrichter auf das 58.4V-LiFePO4-Profil mit einer Abschaltspannung von 43.2V ein, schließen Sie das passende CAN-Kommunikationskabel (500 kbps) oder RS485-Kabel (9600) an, sichern und erden Sie die DC-Zuleitungen, schalten Sie identische Pakete mit bis zu sechzehn parallel auf den 51.2V-Bus und nehmen Sie das System über das runde LCD und den Netzschalter in Betrieb. Installieren Sie das Gerät bei Schutzart IP54 in Innenräumen, schützen Sie es beim Laden vor Frost und überlassen Sie die Planung der Statik und Kommunikation einer großen Parallelschaltung einer qualifizierten Fachkraft. So installiert, ist ein 5.12kWh-Paket – oder eine Wand aus sechzehn Paketen mit 81.92kWh – eine Investition für mehr als ein Jahrzehnt.
Das Wichtigste – 58.4V einstellen, Kommunikation abstimmen und an einer echten Wand befestigen
Ob die Installation funktioniert, hängt von drei Dingen ab: Das Wechselrichterprofil muss eine Ladespannung von 58.4V und eine Abschaltspannung von 43.2V vorgeben, die CAN- oder RS485-Kommunikation muss zum Batterieprotokoll des Wechselrichters passen, und das 44 kg schwere Paket muss mithilfe einer zweiten Person mit Schwerlastdübeln an einer echten Wand befestigt werden. Schließen Sie bis zu sechzehn Pakete parallel an, niemals in Reihe, nehmen Sie die Inbetriebnahme über das LCD vor, sichern und erden Sie jede Zuleitung und halten Sie das Gerät frostfrei im Innenbereich – eine Selbstheizung, die eine kalte Garage retten könnte, gibt es nicht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Ladespannung soll ich für diese Batterie am Hybridwechselrichter einstellen?
Stellen Sie das Profil LiFePO4 / LFP mit einer Absorptionsladespannung von 58,4 V ein. Der Speicher arbeitet im Bereich von 43,2–58,4 V und muss auf 58,4 V geladen werden. Ein Blei-Säure-Profil mit niedrigerer Erhaltungsspannung lädt ihn nicht vollständig auf; ein Profil mit höherer Spannung kann die Zellen überladen. Stellen Sie die Abschaltspannung bei niedrigem Ladezustand auf 43,2 V ein.
CAN oder RS485 – welches Kommunikationskabel soll ich verwenden?
Verwenden Sie den Anschluss, den Ihr Hybridwechselrichter unterstützt. CAN-BUS arbeitet mit 500 kbps und ist bei 48-V-Hybridwechselrichtern üblich; RS485 arbeitet mit 9600 Baud, und der Speicher verfügt über zwei RS485-Ports, damit Sie eine parallel geschaltete Batteriebank durchschleifen können. RS232 ist für die Überwachung oder die Einrichtung per PC vorgesehen. Stellen Sie im Wechselrichtermenü das passende Protokoll und Batteriemodell ein, sonst kann der Wechselrichter den Ladezustand der Batterie nicht auslesen.
Wie montiere ich den 44 kg schweren Wandspeicher sicher?
Befestigen Sie die mitgelieferte Stahlhalterung mit vier Schwerlastankern und Dübeln an Ziegel, Beton oder Holzständern – niemals direkt an Gipskarton. Heben Sie das 44 kg schwere Gerät zu zweit an, hängen Sie es in die Halterung und vergewissern Sie sich, dass es richtig sitzt, bevor Sie es loslassen. Prüfen Sie die Befestigungen nach der ersten Woche erneut und halten Sie die Seiten und die Oberseite zur Belüftung frei.
Wenn ich einen zweiten Wandspeicher hinzufüge, muss ich dann nur die Stromkabel anschließen oder auch die duale RS485-Kommunikationsverbindung durchschleifen?
Beides. Verbinden Sie die Pluspole und die Minuspole des Leistungsbusses mit demselben 51,2-V-Bus. Verwenden Sie dabei identische GSK-51.2V-100AH-Modelle, deren Produktionszeitpunkte höchstens etwa einen Monat auseinanderliegen und deren Ruhespannungen gleich sind. Schließen Sie jeden Speicher über einen eigenen Schutzschalter bzw. eine eigene Sicherung an. Verbinden Sie dann die beiden RS485-Ports durchgehend miteinander – RS485 arbeitet mit 9600 bps –, damit die Speicher Statusdaten und Zellenausgleich austauschen und Wechselrichter sowie BMS sie als eine Batteriebank verwalten können. CAN bleibt für die Kommunikation mit dem Wechselrichter auf 500 kbps. Mit bis zu sechzehn Speichern erreichen Sie 81,92 kWh (51,2 V × 1600 Ah).
Warum kann ich diese Batterien nicht für eine höhere Spannung in Reihe schalten?
Der Speicher ist bereits ein 48-V-Gerät (51,2 V), das für einen 48-V-Hausbus ausgelegt ist. Die Erweiterung ist nur parallel möglich – auf bis zu sechzehn Speicher mit insgesamt 81,92 kWh. Für eine Reihenschaltung auf eine höhere Spannung gibt es keine zertifizierte Konfiguration; dadurch würden die Nennspannungsgrenzen des BMS und des Wechselrichters überschritten.
Muss ich die Batterie erden, und wenn ja, wie?
Ja. Verbinden Sie den Schutzleiter mit dem Erdungspunkt der Batterie und dem Erdungsanschluss des Wechselrichters und erden Sie die wandmontierten Metallteile gemäß den örtlichen Elektrovorschriften. Verlegen Sie Kommunikationskabel getrennt von den dicken Stromkabeln, um Störungen zu vermeiden, und installieren Sie vor dem Einschalten der Batteriebank immer die DC-Sicherung oder den DC-Schutzschalter nahe am Pluspol.
Was zeigt das runde LCD-Display während der Inbetriebnahme an?
Das LCD zeigt Ladezustand, Spannung und Stromstärke an. Schalten Sie das Gerät mit dem Ein/Aus-Schalter ein und prüfen Sie, ob im Ruhezustand etwa 51,2V angezeigt werden und der Wechselrichter den Ladezustand der Batterie über die Kommunikationsverbindung erfasst. Führen Sie einen kleinen Lade- und Entladetest durch und prüfen Sie anschließend, ob die Absorptionsspannung von 58,4V und die Abschaltspannung von 43,2V korrekt eingestellt sind.
Kann ich diese Batterie im Außenbereich installieren?
Nein. Es handelt sich um ein IP54-Gerät für Innenräume, das für Hauswirtschaftsräume, Garagen oder Heizungsräume vorgesehen ist — nicht für Regen oder stehendes Wasser. Es funktioniert bei −10°C bis 50°C, darf aber nicht unter 0°C geladen werden, da es keine Selbstheizung hat. In einem unbeheizten Raum mit Frost muss das Pack vor dem Laden über den Gefrierpunkt gebracht werden.
Welchen Ladestromgrenzwert sollte ich am Wechselrichter einstellen?
Orientieren Sie sich an der Nennlade- und -entladestromstärke von 50A; die maximale Stromstärke von 100A ist nur für kurze Zeit zulässig und kein Dauerwert. Stellen Sie den Ladestrom des Wechselrichters passend zum Nennwert von 50A ein, damit das Pack bei den täglichen Lade- und Entladezyklen nicht über seine Dauerstromgrenze hinaus belastet wird.
Wie viele Packs kann ich parallel schalten, und wie groß ist die maximale Batteriebank?
Bis zu sechzehn identische Packs können parallel geschaltet werden; das ergibt 51,2V × sechzehn = 81,92kWh. Die praktische Staffelung ist: 1 = 5,12, 2 = 10,24, 4 = 20,48, 8 = 40,96 und 16 = 81,92 kWh. Eine Installation mit zwei Packs ist für ein typisches Haus üblich; eine Wandinstallation mit sechzehn Packs erfordert eine qualifizierte Fachkraft für die Planung der baulichen Anforderungen und der Kommunikation.
In diesem Ratgeber verwendete Quellen und Zahlen
Die folgenden Angaben bilden die Grundlage für die Installationshinweise oben. Die Preise entsprechen dem aktuellen Preis im GSIKE-Shop am 14. Oktober 2026.
• Handbuch und Produktseite der GSIKE GSK-51.2V-100AH: LiFePO4, 16S1P, 51,2V Nennspannung (48V-Klasse), 100Ah, 5120Wh = 5,12kWh, Nennleistung 50A = 2560W, maximal 100A = 5120W für kurze Zeit, Betriebsspannung 43,2–58,4V, Ladespannung 58,4V, 6000 Zyklen bei 80 % DoD, RS232 / RS485 (9600, dual) / CAN-BUS (500 kbps), IP54, Betriebstemperatur −10 bis 50°C, 44 kg, 640×428×160 mm, Wandhalterung ca. 410×322 mm, bis zu 16 parallel = 81,92kWh, rundes LCD, Ein/Aus-Schalter, 849,99 EUR: gesike.com.
• Der Hybridwechselrichter ist ein separates Gerät: Stellen Sie sein LiFePO4-Profil auf 58,4V Absorption und 43,2V Abschaltung ein und stimmen Sie das CAN-Protokoll (500 kbps) oder RS485-Protokoll (9600) darauf ab. Nur parallel verdrahten — nicht in Reihe. Für Erdung, Absicherung und Wandbefestigungen gelten die örtlichen Elektrovorschriften; bei Anlagen mit mehr als zwei Packs sollte eine qualifizierte Fachkraft die Auslegung übernehmen.
Ratgeber & Vergleiche
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